01. Juli 2014
Gotor Dog Party 2014

Wir sind wieder zu Hause. Die Gotor Dog Party war ein riesen Erlebnis.

Die Reise nach Spanien, die Organisation des Anlasses und die Rückreise alles ein grosses Abenteuer!

Wir sind jedoch im nächsten Jahr sicher wieder dabei!!

Am Donnerstag 26. Juni flogen wir von Zürich Richtung Madrid. Der Flug klappte bis auf über zwei Stunden Verspätung gut. U2 kam via Gepäckrollband dann frisch und munter in Madrid an. Dies ist normal in Spanien!!

Wir bezogen schliesslich unser Mietauto und fuhren ins nahe gelegene Hotel. Freitagmorgen nahmen wir die 3-stündige Fahrt unter die Räder und kamen in Gotor an. Das einladende Dörfchen mit ein paar Häusern liegt in der Pampa von Spanien. Rundherum nichts.

Das Wettkampfgelände mit vier Ringen, 2 riesigen Festzelten und einem ebenso grossen Campingplatz und der Burgruine als Hintergrundkulisse beeindruckte ziemlich.

Am Freitag spürten wir das erste mal, was spanische Organisation heisst. Das K.O.-Spiel begann, wir nirgends auf der Liste. Leider hätte man sich bei diesem und jenem Spanier anmelden müssen. So genossen wir halt das nichts tun bei rund 35 Grad!

Samstags liefen wir das sehr knifflige Jumping. Die Starterfelder waren nun auch klar, bei den Large’s warens „nur“ rund 340. Der Rest waren Small und Mediums. U2 und ich liefen ein El, nachdem ein Out-Sprung gefallen ist und dann nochmals eine Stange fiel. Naja, nicht der Hammer!

Nach 5 Stunden Wartezeit liefen wir dann das Open. Ein toller Lauf. U2 super, im Ziel versuchten wir zu erraten was uns der Richter für einen Fehler gab. Es kann eigentlich lediglich eine Berührung sein... oder hat der Richter sonst was Komisches gesehen (er richtete den gesamten Parcours von seinem Standpunkt aus, rund 1m nach vorne, nach hinten, nach rechts nach links. Zonenaufgänge wurden nicht gerichtet.

Hut ab jedoch vor dieser Wahnsinnsleistung einen solchen Anlass zu richten. Die Richter standen ununterbrochen von morgens 8 Uhr bis abends 19 Uhr auf dem Platz. Danach weiter mit Finals richten o.ä.

Somit konnten wir uns nicht für den Final vom Samstagabend qualifizieren. Ein Nuller hätte uns locker da reingebrachtL. Mit dem einen Fehler platzierten wir uns auf dem 15. Rang.

Den Final gewann Sebastian mit seiner Malihündin Diams aus Frankreich. Eine absolut eindrückliche Leistung!! Herzliche Gratulation!!

Für Sonntag waren die Teamläufe vorgesehen. Samstags begutachteten wir die Startliste Team und sahen, dass sich unsere zwei Teamgspändli Lisa und Tereza stillschweigend von der Startliste gestrichen haben. Wie nett ist das denn?? So standen wir momentan also ohne Team da undversuchten zwei Teams aufzutreiben, was eine echte Herausforderung war. In Gotor sprach so gutwie niemand der Spanier englisch und mein spanisch ist ja bis auf rund drei Wörter schon sehr, sehr schlecht!! Erklär dann mal, dass du noch Leute benötigst!!!

Item, Sonntagmorgen hatten wir dann zwei beisammen und konnten die Teamläufe absolvieren. U2 und ich liefen als Letztes. Im Teamjumping belegten wir einen schnellen Nuller. Ebenso liefen wir im Team-Open einen souveränen Nuller. Leider disqualifizierte sich unser Team jeweils. Bei El’s musste man die Fehlerstelle korrigieren bzw. wenn ein Hund vor U2 (4. Hund) die Zielhürde übersprang war das ganze Team El. Dies passierte leider.

Sonntagabend um 20 Uhr startete schliesslich die letzte Disziplin, das Special-Jumping. Wir liefen ca. als 330-te. Genau genommen um Mitternacht. Leider war der Platz auf der einen Seite kaum beleuchtet. Wir rannten ein bisschen vom dunkeln ins helle und wieder zurück. Eine echte Herausforderung. U2 super gestartet, dann hab ich mich aber sehr verschätzt (musste ja mal den Sprung suchen in der Dunkelheit) und schon sprang er von der falschen Seite. Rest wieder perfekt!

Um 00.30 Uhr fuhren wir los Richtung Flughafen Madrid und kamen um 3 Uhr dort an. Auto retour geben und ab in die Flughafenhalle um zu schlafen bzw. zu dösen, da man sich ja nicht hinlegen darf!!

Und so checkten wir dann um 07.30 Uhr wieder ein, Hunde todmüde, wir auch. Hunde abgeben, diesmal alles andere als vorbildlich… Die Boxen wurden auf den Wagen geknallt, wie ein Koffer. Da wurden wir wieder sehr lebendig und diskutierten kurz mit dem Personal!! Unmöglich.

Der Flieger startete wieder mit Verspätung Richtung Schweiz. Der Gotor Cup war ein grandioses Erlebnis!! Nachdem wir nun wissen, an wen man sich in Gotor wenden muss, wie man sich anmelden muss, dass alles klappt und allgemein wie das Meeting abläuft, wird der nächste Gotor Cup sicherlich wieder ein Highlight. Wir sind dabei.

Hinreise

U2 beim einchecken

da stehen die Boxen

Ankunft
 
Eröffnungszeremonie und Allerlei

Eröffnungszeremonie


Gotor

Leckeres Essen

Partybühne

Unser Hotel in Madrid
 
Rückreise
 

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